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Eine Teilnahme an dem Seminar

Was wissen wir über "Long Covid"?: Krankheitsbild, Medikation und Psychotherapie

19. Mai 2022, 18:30 bis 21:00 Uhr

sind leider nicht mehr möglich.

 

In den Medien häufen sich die Berichte über Langzeitfolgen bei Menschen, die eine COVID-19-

Infektion durchgemacht haben. Betroffen sind vor allem jüngere Menschen nach einem milden

Verlauf, Frauen doppelt so häufig wie Männer. Nicht nur körperliche Symptome wie Atemnot,

reduzierte körperliche Belastbarkeit, schnelle Erschöpfung, Geruchsund Geschmacksstörungen und Schlafstörungen, sondern auch neuropsychologische Symptome wie Wortfindungsund Gedächtnis-

störungen, Störungen der Exekutivfunktionen und des Leseverständnisses u.v.m. führen oft zu

erheblichen Einschränkungen in der allgemeinen psychosozialen Funktionsfähigkeit. Die

Symptomatik wird derzeit umgangssprachlich als „Long Covid“ bezeichnet, Fachexpert*innen

sprechen hingegen vom „Post-COVID-Syndrom“.

 

Die ersten Zahlen belegen relativ hohe Inzidenzraten von zehn bis 20 Prozent innerhalb der ersten

drei bis sechs Monate nach überstandener Infektion, danach sind es noch ein bis zwei Prozent der

Patient*innen, die unter den Symptomen des Post-COVID-Syndroms leiden. Allein aufgrund der hohen

Zahl an Menschen, die sich bislang mit COVID-19 infiziert haben, ist mit einer großen Nachfrage an

somatischer und psychotherapeutischer Behandlung zu rechnen. Wie bei anderen Erkrankungen gilt

auch hier, dass eine psychotherapeutische Behandlung dann angezeigt ist, wenn eine klinisch relevante

Diagnose vorliegt oder  die subjektive Belastung so groß ist, dass Lebensqualität und Alltagsbelastung

deutlich eingeschränkt sind. Das übergeordnete Therapieziel ist die Verbesserung der Krankheits-

bewältigung. Dies erfordert immer eine sehr individuelle Therapieplanung, um für die einzelnen

Symptome Copingstrategien zu finden. Um darauf vorbereitet zu sein, möchten wir Sie in unserer

Fortbildung über die somatischen Hintergründe und Behandlungsmöglichkeiten sowie über

psychotherapeutische Behandlungsansätze des Post-COVD-Syndroms informieren.


Die Anmeldefrist für die Veranstaltung ist leider abgelaufen.